Starcraft 2 Wings of Liberty – Testbericht
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Wie manch einer weiß, sind Echtzeitstrategiespiele (auch RTS genannt) mein Lieblingsgenre. Allerdings gibt es in diesem Genre leider zu wenig Titel, die mich mit Haut und Haaren fesseln. Für einen guten Titel möchte ich ein Science Fiction Szenario, einen guten Gefechtsmodus, ausgewogene und interessante Parteien und im optimalen Fall einen guten Netzwerkmodus und gute Missionen. Seit ich Ende 1995 Command & Conquer 1 gespielt habe, haben mich nur wenige Titel total begeistert. In der Liste der unvergessenen RTS mit unvergessenen Momenten stehen bei mir
- Command & Conquer 1 (1995)
- Command & Conquer Tiberian Sun (1999)
- Alarmstufe Rot 2 (2000)
- C&C Generals (2003)
- Alarmstufe Rot 3 (2008)
- und Starcraft 1 von 1998
Da 1998 für mich spielerisch eher ein totes Jahr war, wurde ich erst 2 Jahre später darauf aufmerksam und hat nicht nur deshalb in der Liste eine Ausnahmestellung. Von den oben genannten Spielen war es das einzige, bei dem mich die Handlung wirklich ausreichend gepackt hat um mehr als 10 Missionen zu spielen. Auch wenn die C&C Reihe technisch gut in Szene gesetzt war, so hat mich die Handlung nie ausreichend berührt um sie zu Ende sehen zu wollen. Bei Starcraft war das anders, weshalb ich mich auf den zweiten Teil entsprechend gefreut habe.
Bleibt alles anders
Auf den ersten Blick ist SC2 eine Kopie seines angestaubten Vorgängers. Der erste Teil ist nicht nur 12 Jahre alt sondern war schon seiner Zeit grafisch angestaubt. Optisch hat es somit auch diese Blizzard Serie in die 3D-Welt geschafft, schaut aber auf dem ersten und zweiten Blick aus wie der Vorgänger. Magazine und manche Spieler mögen sich daran reiben, ich hingegen finde es hervorragend. Die Spielmechanik von SC hat Millionen von Menschen begeistert, da besteht bei jeder Änderung die Gefahr, dass etwas von dem Spielgefühl verloren geht. Außerdem: wenn man sich ein neues Schachbrett kauft regt man sich doch auch nicht darüber auf, dass die Regeln immer noch die gleichen sind, oder?
Im Detail gibt es natürlich ein paar Änderungen. Zum Beispiel wurde das Interface verbessert, man kann mehrere Gebäude auswählen, das Tempo ist etwas höher, das Gelände kann taktischer genutzt werden und es gibt ein paar neue Einheiten, die meisten tauchen allerdings nur in den Missionen auf.
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