PS3 - Segen und Fluch
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Im Prinzip halte ich die PS3 für eine tolle Konsole. Blu-ray, viele tolle Spiele, man kann Filme, Musik und Fotos im Wohnzimmer speichern. Mit der Kiste hatten wir in der Familie schon sehr viel Spaß. Dieser Spaß hat aber, sowohl mit als auch ohne Kinder, doch recht enge Granzen. Will ich zum Beispiel eine größere Musiksammlung oder viele Bilder auf der PS3 speichern zeigt sich, dass die Organisation von vielen Daten auf der Konsole eine einzige Katastrophe ist, auch nach Firmware 3.30! Noch immer kann ich keine richtigen Ordner anlegen um die Daten - wie es sich gehört - zu sortieren.
Man könnte dies als Schönheitsfehler abtun. Mit einem passenden USB Stick oder einer externen FAT Platte kann man das auf dem Rechner machen, anschließen und es passt auch. Noch schlimmer hingegen ist, dass meine Kinder und auch Besucher laufend meine PS3 verstellen. Plötzlich sind alle Daten gelöscht, Einstellungen verstellt u.s.w. Das ist nicht schön! Die PS3 bietet lediglich einen undurchsichtigen Jugenschutz an. Ich kann ein vierstelliges rein aus Zahlen bestehendes Passwort einstellen welches verlangt wird, wenn man Inhalte ab einer bestimmten Altersfreigabe ansehen will. Was ich aber nicht machen kann: Benutzerprofile oder zumindest die Einstellungen per Passwort schützen. Die Folge daraus war bis jetzt, dass ich zwei mal alle Daten auf der PS3 verloren habe. Außerdem waren zwei weitere male die Einstellungen komplett verstellt.
Konsequenz: die PS3 verschwindet aus dem Wohnzimmer.
Vom Umgang der Kinder mit den Discs und dem Gamepad will ich hier nicht einmal reden. 
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