Automatische Updates
| Computer und Software |
Automatische Updates sind eine feine Sache. Man muss nicht laufend nach der neuesten Version suchen und i.d.R. wird die neue Version vom Programm herunter geladen und installiert. So schön kann das Leben sein, allerdings habe ich den Eindruck, dass es manche Hersteller mit dieser Funktion gerne übertreiben.
Beispiele:
Firefox updatet nicht nur wild, sondern wechselt ebenso schnell die großen Versionen. Der Gang ins Internet wird somit immer mehr zur Update-Orgie, zumal dies ja auch alle PlugIns von FF ebenfalls betrifft. Mein neues Windows 7 updatete die erste Woche jeden Tag, dabei gab es zwischen 3 und 35 (!) neue Updates. Der Boot- wie der Abschaltvorgang geraten zu einer ziemlichen Warteschleife. Spiele, welche über Steam laufen, schaffen es gleich nach Release Patches nicht nur im Megabyte sondern im Gigabyte-Bereich bereit zu stellen. Abbrechen kann man den Vorgang nicht und somit endet das Vorhaben, mal schnell in das Spiel hinein zu schauen, in eine traurige und lange Warterei.
Bis vor gut einen Monat nervte Adobe mit dem Flashplayer fast alle paar Tage. Gleich nach dem Booten haut einem Adobe ein Fenster um die Ohren. Sicherlich, man kann wählen, dass man dieses Update nicht haben will, aber ein paar Tage später kommt ja ohnehin ein Neues.
Von meinen aktuellen Spielen nervt diesbezüglich Starcraft, welches jede kleine Änderung in einen Patchkrümel nach reicht. Da heißt es nach Spielstart erst einmal warten und dies alle paar Tage.
Das Problem an der Sache ist hierbei weniger die Technik, sondern der Umgang damit. Sicherheitslücken und schwere Abstürze gehören möglichst schnell behoben, weshalb ich hier Virenscanner und dergleichen nicht erwähne. Aber muss man jede Kleinigkeit, wie etwa das Ändern von Tastenbelegungen wirklich sofort patchen? Kann man nicht einige solcher Punkte sammeln, so wie das früher mal war?
