Für den Fall, dass sich doch einmal ein Leser hierher verirrt, möchte ich einen Aspekt in die Runde werfen, den ich schon einige Male mit Sven diskutiert habe:
Ich halte nicht viel von solchen Editoren, weil sie immer auf eine ganz bestimmte Art von Spielen ausgelegt sind und alles zu stark einschränken. Den allermeisten GameMaker-Spielen sieht man das auch an, finde ich. Ich bin der Meinung, dass es ohne Programmierung nicht geht. Zumindest eine Skriptsprache (typischerweise Lua) muss vorhanden sein, zum Beispiel um den Gegnern natürlich wirkendes Verhalten und allgemein eine KI zu geben.
Was ich allerdings nicht mehr machen möchte, ist, bei Null anzufangen (das heißt, mit der blanken Direct3D- oder OpenGL-API), wie wir es bei Glow gemacht haben. Eine Bibliothek wie
Allegro oder auch XNA ist das Mindeste. Engines wie Irrlicht oder OGRE gefallen mir ebenfalls, auch wenn da schon wieder die Gefahr besteht, dass die Engine zu komplex ist und man sehr viel Zeit zur Einarbeitung benötigt oder sich schlimmstenfalls nicht mit den Konzepten und Ideen hinter der Engine anfreunden kann.