Demotivatoren
| Familienleben und Gedanken |
Es gibt viele Gründe dafür, dass eine Entwicklung von Computerspielen stagnieren kann. Wenn man sich die letzten Jahre bei mir anschaut, waren Auszeiten eher Mangelware, seit geraumer Zeit wird dies bei mir eher die Regel. Dies hat natürlich seine Gründe, welche ich, eher für mich selber, hier festhalten möchte.
Die Macke im PC
Eines der entscheidenden Gründe ist: mein PC spinnt und das schon lange. Die Spinnerei macht sich darin bemerkbar, dass der PC einfach einfriert. Ohne Vorwarnung, einfach so. Keine Fehlermeldung, keine Vorwarnung, der PC bleibt einfach stehen und ich muss neu starten. Manchmal habe ich ein oder zwei Wochen Ruhe, manchmal muss ich deswegen an einem Tag bis zu sieben Mal neu booten.
Versucht wurde einiges: neues Netzteil, neue Grafikkarte, neue Festplatten, Creative-Soundkarte abgeschaltet, viele Einstellungen ausprobiert, außerdem gab es in der Zwischenzeit eine neue Maus, eine neue Tastatur und einen neuen Monitor. Eine Besserung trat nicht ein, Systemdiagnosen zeigen weder Hardware- noch Softwarefehler, zumindest werden alle Stabilitätstests bestanden.
Maßnahme: seit Freitag letzte Woche habe ich einen neuen PC. Ein Notebook um genau zu sein, aber es wird noch etwas dauern, bis das Teil voll eingerichtet ist.
Die langsame Leitung
Dazu kommt, dass ich in meiner aktuellen Bude eine extrem langsame Internetverbindung habe. Dass macht mich mürbe, besonders, wenn ich mit auf Gamestar.de ein Video downloaden will, was bis zu eine Stunde dauern kann und dann beim anschauen sich der Rechner aufhängt. Das ist nicht lustig.
Das wirkte sich dann auch auf Pospos 1.5 aus. Um den neuen Updater ordentlich zu testen, muss ich auch große Dateien uploaden und dann herunter laden. Der Vorgang kann bei der Verbindung 2 bis 3 Stunden dauern, anschließend wird ggf. etwas im Code korrigiert und erneut getestet. Außer, ja, wenn sich der Rechner aufhängt, und man die Änderungen nicht gespeichert hat. Deshalb habe ich auch die Lust daran verloren, zumindest vorerst.
Die ungewisse Zukunft
Das Ganze sollte sich in den Griff bekommen lassen, wenn meine Familie endlich in die Schweiz nach kommt, weil wir dann ein neues Haus beziehen bzw. kaufen. Das heißt: keine nervigen WG-Bewohner mehr, die mir die schmale Bandbreite im Internet auch noch klauen, eine Umgebung in der ich mich wohl fühle und einen freien Kopf. Dass ich diesen momentan nicht habe, kann sich jeder vorstellen, der davor stand ein Haus zu bauen oder zumindest zu kaufen.
Der Alltag und die Zeit dazwischen
Da einen die Situation mürbe machen kann, bin ich auch mal ganz froh um Entspannung und ich mache etwas, dass man von mir nicht gewohnt ist: ich spiele mehr, als ich entwickle. Einfach nur mal die PS3 anwerfen oder TrackMania spielen… es kann so schön sein und man bekommt den Kopf frei.
Wann es wieder besser wird? Keine Ahnung, aber ich arbeite daran, weil ich es vermisse.
