Vom Josephspfennig

Familienleben und Gedanken

Der Josephspfennig ist manch einem bekannt. Da heute Helig Abend ist und sich vieles um Geld dreht, mal ein paar Berechnungen dazu. Angenommen, Josef hätte bei der Geburt von Jesus einen Rappen für 5% bei der Bank angelegt. Nach 2011 Jahren würde er von der Bank 40.895.962.098.292.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00 CHF erhalten. Kein schlechtes Weihnachtsgeld. Das Problem an der Sache ist einmal der hohe Zinssatz und einmal der Zinseszins. Wie sich das verhält, habe ich mal grob aufgezeichnet. Die darstellung zeigt, wie lange es dauert, bis eine weitere Potenz erreicht wird.

 

1 CHF nach 95 Jahren
10 CHF nach 142 Jahren
100 CHF nach 189 Jahren
1.000 CHF nach 236 Jahren
10.000 CHF nach 284 Jahren
100.000 CHF nach 331 Jahren
1.000.000 CHF nach 378 Jahren
10.000.000 CHF nach 425 Jahren
100.000.000 CHF nach 472 Jahren
1.000.000.000 CHF nach 520 Jahren
10.000.000.000 CHF nach 567 Jahren
100.000.000.000 CHF nach 614 Jahren
1.000.000.000.000 CHF nach 661 Jahren
10.000.000.000.000 CHF nach 708 Jahren
100.000.000.000.000 CHF nach 756 Jahren

Wer es nachrechnen will, es dauert immer rund 47 Jahre für den ächsten Sprung, bei 5%. Eine andere Darstellung der Endsumme ist ebenfalls beeidruckend:

  • 5% = 40.895.962.098.292.500.000.000.000.000.000.000.000.000,00 CHF
  • 4% = 179.492.096.342.215.000.000.000.000.000.000,00 CHF
  • 3% = 654.122.190.009.564.000.000.000,00 CHF
  • 2% = 1.972.174.836.471.290,00 CHF
  • 1% = 4.900.977,14 CHF

Interessant, aber was passiert, wenn es keinen Zinsenszins gibt? Mit einem Rappen zu rechnen wird hier schwierig, also nehmen wir an, Josef hatte die Spendierhosen an, hat richtig zugelangt und für Jesus 1 CHF angelegt. Das macht bei 5% jedes Jahr 5 Rappen Zinsen. Nach 2011 Jahren kommt man auf die Sagenhafte Summe von 100,55 CHF. Bei einem hundertfachen Einsatz hat man also nur einen Bruchteil dessen, was man mit dem Zinseszins bekommen würde. Das klingt traurig, aber wenn man bedenkt, dass es sich auch um Schulden handeln könnte... Na ja, so verrückt wird ja keiner sein, um das Prinzip von Zinseszins hier anzuwenden.

 

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