Wanted

Filme

Kurzkritik zum Film: Wanted (2008)

Vor allem neuere Actionfilme mit Angelina Jolie sind selten wirklich schlecht, so ist es auch bei diesem Film. In den ersten 10 Minuten denkt man an einen Matrix-Baukasten Film, nach diesen kommt aber wirklich so etwas wie eine Handlung auf. Der Verwaltungssachbearbeiter Wesley Gibson ist mit seinen 25 Jahren ein hyperventilierendes Weichei. Seine Freundin geht mit seinem besten Freund fremd, seine Chefin schikaniert ihn und er selber weiß mit seinem Leben nichts anzufangen. Das ändert sich schlagartig, als ihn eine mysteriöse "Bruderschaft" aufgabelt und ihm klar macht, dass sein Vater der beste Killer aller Zeiten war und er, die Vollpfeife vom Dienst, dies auch werden kann, sogar muss, um den Mörder seines Vaters zu rechen.

Abgesehen davon, dass wohl jeder Leser dieses Textes eine ähnliche Geschichte aus seinem Leben erzählen könnte, entwickelt sich eine doch unterhaltsame Geschichte welche daran krankt, dass der tiefere Sinn etwas fehlgeleitet, um nicht zu sagen deplatziert, erscheint. Nichts desto trotz bekommt der geneigte Zuschauer gut gemachte Effekte, ein wenig Spannung, eine überraschende Wendung und ein für Hollywood Action gutes Ende geboten.

Fazit: Mit Popcorn, Chips und Wanted bekommt man wieder einen Abend bis zur Rente rum. Weniger kann man nicht erwarten, aber auch nicht mehr.

 

Neueste Nachrichten

Meist gelesen