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Filme
Montag, den 20. August 2007 um 11:40 Uhr

Filmkritik zu Next.

Ein Zauberer in Las Vegas (Nicolas Cage) hat die Gabe, für zwei Minuten in die Zukunft zu sehen. Das FBI kommt ihm auf die Schliche, hat aber momentan ein großes Problem am Hals. Terroristen haben eine Atombombe und wollen sie in Las Vegas zünden. Der Zauberer hat keine Lust zu helfen und verliebt sich in eine Lehrerin für Indianer. Terroristen und FBI jagen den Zauberer.
Kling doof? Ist es eigentlich auch. Der Film ist gut gemacht, keine Frage und Herr Cage spielt seine Rolle fast wie ein richtiger Schauspieler, aber die Rahmenhandlung ist so albern, dass man sich mal wieder fragt, warum Hollywood so ein Drehbuch nicht einfach anzündet. Wegen zwei Minuten in die Zukunft sehen jagt das FBI einen Zauberer, statt die Terroristen. Das ist wirklich ein schlechter Witz. Noch witziger ist die Wendung, durch welche der Zauberer mit Hilfe der Frau noch viel weiter in die Zukunft blicken kann. Das ganze wird gespickt durch die "8 Millionen Tote sind mir egal!" Einstellung.

Als ich dann so richtig genervt war, passiert doch noch eine gute Wendung und in dem Moment, als ich dachte, es könnte noch ein guter Film werden, ist er schon aus.

Fazit: Wer als Kind die Handlung eines Daumenkinos interessant fand, könnte sich auch an "Next" erfreuen. Der Rest der Menschheit kann in dieser Zeit der Waschmaschine und dem Trockner bei der Arbeit zuschauen. Die Handlung ist mindestens so gut und so spannend und am Ende hat man noch saubere Sachen zum anziehen.

 
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