Filmkritik zu Are You Scared.
Angst bekommt man in diesem Streifen höchstens bei den Gedanken, für so einen Film Geld ausgegeben und Zeit verschwendet zu haben. "SAW für Arme" wäre hier noch geschmeichelt. Was in den ersten Minuten noch halbwegs spannend beginnt, endet gnadenlos in Kitsch. Die Macher des Films verwechseln Ekel mit Spannung, die Schauspieler ihren eigentlichen Beruf mit Kasperletheater. Wer das Drehbuch geschrieben hat, gehört ohnehin erschossen. Zum einen: es kommt wirklich nie Spannung auf. Wer der Mörder ist, weiß man schon am Anfang. Das alle sterben, ist eh klar. Der Rest ist Splatter für die Tonne. Was mich besonders nervt: Wenn ich entführt werde, in einem modrigen halbwegs dunklen Raum aufwache und das Glück habe nicht gefesselt zu sein und in der lage zu laufen, dann schreie ich nicht "Hallo? Ist da jemand?" sonder schaue zu, dass ich Land gewinne. Solche Filme tun einfach nur weh.