Pathfinder – Fährte des Kriegers Drucken
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Sonntag, den 07. Oktober 2007 um 13:39 Uhr

Kurzkritik zum Film: Pathfinder – Fährte des Kriegers

Die Bösen Wikinger entdecken Amerika. Weil Wikinger lustige Typen sind, morden und plündern sie von Indianerdorf zu Indianerdorf. Da der Sohn eines Anführers sich nicht traut, ein kleines Indianermädchen zu töten, wird er vom Vater ausgepeitscht und bleibt zurück. Indianer ziehen den Jungen groß, 15 Jahre später ist er ein Mann und soll die Indianer vor den Wikingern retten.

Mehr Handlung gibt es eigentlich auch nicht und ich hätte es auch weiter kürzen können, ohne das etwas wichtiges verloren geht. Das Drehbuch kann kaum länger gewesen sein und wurde lediglich durch die Worte "Blut", "Gewallt", "Tote", "Kampf" und "Schnee" ergänzt. Die zahlreichen Kämpfe im Film sind dabei relativ gut gemacht. Es ist nicht zu übertrieben und brauchbar in Szene gesetzt. Leider wurde der Film mit Grau- und Blaufiltern bearbeitet und dies wirkt sich schon nach einer halben Stunde auf die Müdigkeit des Zuschauers aus. Da die Kämpfe zwar gut, aber nie wirklich spannend sind, sollte man nach spätestens 60 Minuten mit einer Gesichtsmassage beginnen, weil man das Taubheitsgefühl sonst für zwei Tage hat.

Fazit: Wer exzessive Gewallt in Graustufen liebt, auf Handlung gerne verzichtet und selbst den Abspann von GZSZ spannend findet, kann sich den Film anschauen. Alle anderen sollten lieber aufregendere Dinge tun, etwa die Packungsbeilage von Durchfalltropfen lesen oder eine Dokumentation über Verhütung im alten Ägypten anschauen. Dabei lernt man wenigstens etwas.

 

 
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